24.07.2006

Heute haben wir ziemlich viel gemacht. Als erstes waren wir in Rye. Dort sind wir einem alten Weg aus dem Mittelalter gefolgt und haben uns eine große Kirche angeguckt. In der Kirche hingen viele Bilder. Einige von ihnen sahen irgendwie gruselig aus, ich weiß nicht genau wieso. In einem Raum („für privates Gebet“) hing ein gekreuzigter Jesus. Das ist ja eigentlich nichts besonderes, in der Kirche hingen noch mehr, aber der war anders. Er war eher ein Skelett. Es sah jedenfalls so aus und ich habe es mir lieber nicht von näher dran angeguckt.
Nachdem wir uns alles angeguckt hatten, sind wir in den Supermarkt gegangen, bei dem wir geparkt hatten. Dort haben wir etwas zum Mittagessen gekauft. Lea fand eine W.i.t.c.h. Zeitschrift (auf Englisch natürlich) und überredete Papa, sie zu kaufen.
Danach fuhren wir zum Strand. Dieses Mal zu einem Sandstrand, sonst waren wir immer an Kiesstränden. Leider war Baden verboten, weil es gerade total Neblig war. Außerdem musste man mit Schuhen baden, da man auf ein Petermännchen treten könnte. Aber es badeten total viele Menschen und auch ihne Schuhe. Es lud auch total zm Baden ein, da gerade Ebbe war und sich deshalb überall große Pfützen befanden und ab und zu einige Priele. Das Wasser war auch sehr flach und es waren auch recht große Wellen, mit denen man gut gleiten konnte. Lea ist erst alleine baden gegangen, während wir anderen Mittag gegessen haben. Aber nach einer Weile mussten Sarah und ich sie holen, weil es so neblig war, dass man sie nicht mehr sah. Auf unserem Weg zum Wasser (also dorthin, wo es jetzt anfing) sah man immer wieder Nebelschwaden an uns vorbeischweben. Lustig! 🙂
Nach dem Essen gingen wir alle baden. Nur Sarah nicht. Aber Lea und ich blieben am längsten drin. Mit der Zeit löste sich der Nebel auf.
Nach dem Strand fuhren wir zu einem Haus, in dem einmal eine sehr berühmte englische Schauspielerin gelebt hatte. Sie hieß Ellen Terry und lebte von 1847 bis 1928. In dem Haus hab es eine Bibliothek mit lauter sehr alten Büchern über Theater, eine Ausstellung von verschiedenen Kleidern, die sie getragen hatte und noch viel mehr. Man durfte natürlich nichts anfassen.
Der Boden des Hauses war schon so alt, dass er nicht mehr ganu eben war. Besonders dort, wo schwere Sachen standen, ging er nach unten. Das sah lustig aus. 🙂
Unten im Haus war ein Theater, wo gerade ein paar Leute ein Stück übten. Ab und zu fingen sie aber an zu lachen oder etwas anderes ging schief. Es war lustig, dabei zuzugucken.
Nach der Besichtigung dieses Hauses fuhren wir zum Sissinghurst Castle Garden. Der Garten war toll. Oder eher gesagt, die Gärten. Sie waren wieder sehr schön angelegt und mit Mauern und großen Hecken umgeben. Außerdem gab es ein Gebäude, ich weiß nicht genau, was es war, dem Namen nach müsste es eine Burg sein, aber es sah nicht so aus, auf das man steigen konnte. Von dort aus hatte man einen tollen Ausblick. So ähnlich, wie von der Kirche in Rye. Auf die sind wir nämlich auch gestiegen. Ich bin gerade nicht sicher, ob ich das schon geschrieben habe. 😉

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